Vrenis Imkerei

Im Jahr 2015 begann ich mich mit dem Thema „Bienen, Bienenhaltung, Imkern…“ auseinander zu setzen – zuerst hab ich viel im Internet über das Thema gelesen, merkte meine wachsende Neugier und so hab ich mich prompt in der Imkerschule in Graz für einen Einsteigerkurs angemeldet.

Außerdem durfte ich einen Nachmittag lang einem Imker über die Schultern schauen und mit allen möglichen Fragen löchern.

Das Resultat: mein zweites Imkerjahr neigt sich dem Ende zu; ich betreue zu Hause 17 Völker in meinem kleinen „Bienendorf“ am Schrattenberg/Scheifling.

 

 

Würde mich jemand fragen, was ich mit meinem Imkern verbinde, würde ich antworten:

Freude – an den kleinen, fleißigen Geschöpfen, die unermüdlich als Gemeinschaft ihre Aufgaben erledigen

Achtsamkeit – im Umgang mit meinen Bienen – bemüht schonend und ruhig mit ihnen zu arbeiten

Interesse – an ihrem Wohlergehen und ihrer Gesundheit; insofern auch in dem Bestreben, die Varroamilbe in einem für die Bienen verträglichen Maß zu halten, damit die Völker gut über den Winter kommen – dies bedeutet für mich, zu erkennen, wann der richtige Zeitpunkt zur Milbenreduktion gekommen ist und auch mich zu fragen, welches Mittel dafür im Moment das Beste ist.

 

Neugier – daran, wie so ein  Bienenvolk „funktioniert“; wie sich meine Bienen im Laufe des Jahres entwickeln, wo sie gerade in dieser Entwicklung stehen, wie sich die Tracht in diesem Jahr entwickelt, wie eine neue Königin entsteht und welche Eigenschaften sie in das Volk bringt.

Lernbereitschaft – Imkern verlangt auch danach, ständig zu lernen und sich zu informieren – sei es, um das Wesen Biene besser zu verstehen, als auch neue Möglichkeiten der Produktverarbeitungen…

Flexibilität – jedes Bienenjahr stellt neue Anforderungen und zusätzlich ist jedes Bienenvolk anders, es gibt kein Schema F nachdem gearbeitet werden kann – es stellen sich die Bienen nicht auf mich ein, sondern ich muss mich nach den Bedürfnissen der Bienen richten.

neues Interesse an der Natur – ich achte viel mehr auf meine Umwelt, was wächst, was blüht, was ich im Kleinen tun kann, um für die Bienen wieder Nahrungsquellen zu schaffen, freue  mich zu sehen,  wenn wo noch Artenvielfalt vorherrscht in unserer Landschaft und bin traurig, wo ich Monokultur und Spritzmitteleinsätze erleben muss – überlege, was das für mich bedeutet, für meine Bienen, meine Kinder, mein Leben… ich finde, man lebt wieder bewusster und schätzt, was einem die Natur schenkt!

 

köstliche NatURprodukte – vor allem mein Waldhonig hat es mir sehr angetan… aber auch der herrliche Wabenhonig, der mich sehr an meine Kindheit erinnert (denn ab und zu bekamen wir ein Stück zu kosten vom Onkel, der ebenfalls Imker war), auch Propolis, Gelee Royal und Pollen dürfen wir von den Bienen ernten und für uns nutzen.

 

 

Wenn jemand neugierig geworden ist auf meine kleine Imkerei, oder sich überlegt, selbst Bienen zu halten und einmal gerne mit zu den Bienen gehen würde, kann sich gerne bei mir melden:

bienenvreni@gmx.at oder telefonisch unter 0650 2803488 – ich würde mich auch freuen, wenn ihr einmal auf meiner Homepage reinschnuppert unter www.bienenvreni.at