Förderung Kleingeräte

 

Förderung Kleingeräte

Für den Zeitraum 2016 bis 2019 wurde die neue nationale „Sonderrichtlinie Imkereiförderung“ genehmigt.

Die Förderung wird ausschließlich über den Imkereidachverband Biene Österreich abgewickelt, der gegenüber dem Bund als Förderungswerber für die wirtschaftlich Begünstigten auftritt.

  • Neuer Förderzeitraum und neue Abrechnungstermine

Das Förderjahr beginnt bereits am 1. August und endet mit Ende Juli.
Es gibt zwei Abrechnungstermine: Anträge, die bis 10. März einlangen, werden früher ausbezahlt; letztmöglicher Abgabetermin für Förderanträge ist der 30. Juni (Poststempel).

 

Hier kurz zusammengefasst die neuen Fördervoraussetzungen für die Kleingeräteförderung:

  • Die Voraussetzung zur Beantragung der Förderung ist gegeben, wenn Sie in einem Imkerverein/Imkerortsgruppe oder auch direkt beim Österreichischen Erwerbsimkerbund Mitglied sind.

 

  • Registrierung im Veterinärinformationssystem (VIS) und Durchführung der erforderlichen Meldungen: Jeder Antragsteller, jede Antragstellerin muss im VIS registriert sein. Es kann dann direkt aus der Datenbank ein aktueller Ausdruck des Betriebes erstellt werden, der dem Förderantrag beizufügen ist.

Für Kleingeräte zusätzlich:

  • Teilnahme am „Qualitätsprogramm der Biene Österreich“ (QP) ODER am „Österreichischen Bienengesundheitsprogramm“ (ÖBGP)
  • Bei Teilnahme am QP ODER ÖBGP: Zuschuss 40% der anrechenbaren Kosten
  • Bei Teilnahme an beiden Programmen: Zuschuss 50% der anrechenbaren Kosten

Sie müssen also zumindest an einem Programm teilnehmen und im VIS registriert sein, damit eine Förderung genehmigt werden kann!

Wie erfolgt der Nachweis für die Teilnahme am Qualitätsprogramm?

Der Nachweis der Teilnahme erfolgt durch die unterzeichnete Teilnahmeerklärung, die an die Biene Österreich übermittelt wird. In dieser verpflichten Sie sich, die in den Programmen festgelegten Regelungen eigenverantwortlich einzuhalten.

Welche Verpflichtungen sind mit der Teilnahme am Qualitätsprogramm verbunden?

Sie müssen zumindest in dem Jahr, in dem eine Investitions- oder Kleingeräteförderung beantragt wird, eine Honigprobe zur Qualitätsuntersuchung an ein Honiglabor senden.

Da die Absolvierung einer Hygieneschulung gesetzlich vorgeschrieben ist, ist sie nicht mehr Teil des Qualitätsprogrammes. Sie ist ohnehin von jedem Lebensmittelproduzenten, somit auch von jedem Imker und jeder Imkerin zu absolvieren. 

Wie erfolgt der Nachweis für die Teilnahme am ÖBGP?

Der Nachweis der Teilnahme erfolgt durch die unterzeichnete Teilnahmeerklärung, die an die Biene Österreich übermittelt wird. In dieser verpflichten Sie sich, die in den Programmen festgelegten Regelungen eigenverantwortlich einzuhalten.

Welche Verpflichtungen sind mit der Teilnahme am ÖBGP verbunden?

  • Sie müssen an einer Varroa-Schulung (Varroaseminar) im Mindestausmaß von acht Bildungseinheiten mit praktischem und theoretischem Teil teilnehmen.
  • Sie müssen alle vier Jahre, ab Teilnahmebeginn, an Weiterbildungsveranstaltungen zum Thema Bienengesundheit in einem Mindestausmaß von vier Bildungseinheiten nachweislich teilnehmen.
  • Sie müssen an der jährlichen Erhebung der Winterverluste teilnehmen (zumindest solange diese Erhebung durchgeführt wird).

Fördervoraussetzungen für Honiguntersuchungen

Teilnahme am Qualitätsprogramm: Es ist die Teilnahmeerklärung an Biene Österreich zu schicken. Mit der Honiguntersuchung ist dann auch das Qualitätsprogramm erfüllt.

Diese Informationen sind eine Kurzfassung von der Website des Imkereidachverbandes Biene- Österreich. Daher besteht kein Anspruch auf Korrektheit und Vollständigkeit!

Quelle: Biene- Österreich

Genauere Informationen, sowie sämtliche Formulare findest Du auf der Website der Biene-Österreich unter folgendem Link: https://www.biene-oesterreich.at/neue-foerdervoraussetzungen-fuer-investitions-kleingeraete-und-neueinsteigerfoerderung+2500+1136177?env=Y2Q9Mg