Nicht nur die Bienen neigen im Frühling zum Schwärmen, auch die Imkerinnen und Imker des Bezirks Murau haben am Samstag dem 2. Juni ihre Heimat für einen lehrreichen Ausflugstag verlassen und sind ins Almenland „ausgeschwärmt“.

Der alle zwei Jahre stattfindende Bezirksausflug der sich seit Jahren großer Beliebtheit erfreut dient uns Imkerinnen und Imkern als Quelle für neue Ideen, lässt uns neue Kontakte knüpfen und fördert das gesellschaftliche Miteinander.

Dieses Jahr führte uns die Reise zur Imkerei Kreiner im Gemeindegebiet von Passail, im wunderschönen Almenland gelegen. Der „Hausherr“ Karl Kreiner hat uns sehr freundschaftlich empfangen. Mit seiner humorvollen, ruhigen und fesselnden Art hat er uns alle Facetten seiner Imkerei erklärt und gezeigt.

Empfang durch Karl Kreiner in seiner Imkerei in Passail  © Rauter

Der familiär geführte Betrieb hat uns vor allem durch zwei Dinge sehr fasziniert. Zum einen durch den Erfindergeist von Karl Kreiner, der angefangen von der Schleuderstraße über das Designen hunderter Etiketten bis hin zur Varroabehandlung seiner Völker alles selbst in die Hand nimmt und für scheinbar jede Herausforderung eine Lösung parat hat. Zum anderen waren wir von der Produktvielfalt schwer beeindruckt.

Die hauseigene Konditormeisterin versteht es mit großer Hingabe Honig mit Schokolade zu vereinen. Das Ergebnis sind eine Vielzahl an Schokoladen und Pralinen die durch ihre einmalige Kombination aus regionalen Früchten, Kräutern oder Likören mit Schokolade und natürlich dem hochwertigen Almenlandhonig bestechen.

 

 

 

Verkostung sämtlicher Produkte der Imkerei Kreiner  © Rauter

Nachdem wir uns durch eine Verkostung sämtlicher Köstlichkeiten von deren Geschmack überzeugen konnten, war im äußerst einladend eingerichteten Präsentations- und Verkaufsraum schnell das ein oder andere süße Mitbringsel gefunden. Damit war der Vormittag wie im Traum verflogen und so mussten wir zusehen pünktlich zum Mittagessen nach St. Kathrein am Offenegg zu gelangen. 

Dank des perfekten Service des Teams im Gasthaus Schwaiger, wo wir sehr gut verköstigt wurden, konnten wir unseren Nachmittagsprogrammpunkt, die „Hängenden Gärten der Sulamith“, noch pünktlich erreichen.

Da wir nicht wussten, was uns dort außerhalb der Ortschaft, inmitten der hügeligen Landschaft erwarten würde, hat uns der Garten von Sissy Sichart und ihrer Famile mehr als überrascht. Die in Terrassen angelegte Gartenanlage, durch die uns Frau Sichart geführt hat, ist in verschiedenste „Themengärten“ gegliedert. Vom Buchsbaum über Rosen, von Giftpflanzen zu den Gebirgspflanzen bis hin zu einer Vielzahl von Exoten gab es eingepackt und abgerundet von Mythen und Geschichten viel Neues zu erfahren und zu bestaunen.

Gartenparadies von Sissy Sichart in St. Kathrein am Offenegg © Rauter

Am Ende der Führung konnten wir, vollgepackt mit dem frisch erworbenen Pflanzenheilwissen im hauseigenen Shop gutes für Körper uns Seele erwerben. Die Livemusik im Hof lud als Ausklang noch zum kurzen Verweilen ein. Erfrischende Kräuterdrinks wurden gerne angenommen und sorgten an diesem schönen, warmen Frühlingstag für Erfrischung. 

 

Die Heimreise führte uns über die Sommer- und Teichalm durch die wunderschöne, satt grüne Landschaft des Almenlands in Richtung Heimat.

 

 

 

 

Kräuterladen der „Hängenden Gärten der Sulamith“ © Titus Rauter

Ich darf mich an dieser Stelle nochmals bei euch Allen Mitreisenden, aber insbesondere bei der Fam. Kreiner, Frau Sichart und unserem Buschauffeur Richard Bacher sehr herzlich für diese gelungene Reise bedanken!!

Weitere Fotos von der Veranstaltung zum Durchklicken findet ihr HIER.