Ein Zusammenspiel aus eisiger Luft aus Osteuropa und beständige Hochdrucklagen haben uns den kältesten Jänner seit 30 Jahren beschert! Mit einer landesweiten Durchschnittstemperatur von -6,1°C sind die Winterfreaks voll auf ihre Rechnung gekommen.

Unsere Carnica Bienen sind an solche Extremsituationen gut angepasst. Bei entsprechend korrekter Einwinterung und Betreuung des Imkers im vergangenen Spätsommer und Herbst kommen sie mit solch einer Kälteperiode durchaus gut zurecht.

Melizitose und eventuelle Varroaschädigungen lassen bei uns Imker aber noch nicht vollends Euphorie aufkommen.

 

 

Noch ist der Winter nicht vorbei und die kritischte Zeit für unsere Völker steht uns im Februar und März, mit der bevorstehenden Ausdehnung des Brutnestes, noch bevor.

Dennoch waren die letzten beiden Föhntage, mit Temperaturen von bis zu +10°C, ein willkommener Anlass für die Bienen, um nach gut einem Monat im Stock ihre Kotblase zu entleeren. Der Imker nützt solche Anlässe, um eventuelle Verstopfungen am Flugloch durch den Wintertotenfall zu beseitigen und sorgt so für einen unbeschwerten, ersten Ausflug unserer Schützlinge ins neue Bienenjahr.

Einige Bilder aus diesem Beitrag wurden am 03.02.2017 während der Facharbeiterausbildung von Verena Brachmayer und Titus Rauter an Versuchsvölkern der Grazer Imkerschule aufgenommen.